GPR-Klinikum Rüsselsheim
02/2022-12/2022 Angestellter Gefäßchirurg, MVZ Helios Bad Schwalbach
07/2020-12/2022 Leitender Oberarzt der Klinik für Gefäßmedizin,
Helios HSK Wiesbaden
01/2020-06/2020 Leitender Oberarzt der Klinik für Gefäß- und Endovascularchirurgie, GPR-Klinikum Rüsselsheim
05/2014-12/2019 Oberarzt der Klinik für Gefäß- und Endovascularchirurgie,
GPR-Klinikum Rüsselsheim
04/2014 Facharzt für Gefäßchirurgie
05/2010-04/2014 Assistenzarzt in der Weiterbildung zum Facharzt für Gefäßchirurgie in der Klinik für Gefäß- und Endovascularchirurgie, GPR-Klinikum Rüsselsheim
04/2010 Facharzt für Allgemeinchirurgie
09/2006-03/2010 Assistenzarzt in der Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinchirurgie in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, GPR-Klinikum Rüsselsheim
11/2005-08/2006 Assistenzarzt in der Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinchirurgie in der Unfallchirurgie des KKH des Vogelbergkreises in Alsfeld
02/2003-10/2005 Assistenzarzt in der Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinchirurgie in der Viszeral-, Allgemein- und Gefäßchirurgie des KKH des Vogelbergkreises in Alsfeld
Qualifikationen:
2016 Endovasculärer Spezialist
2015 Endovasculärer Chirurg
2014 Fachkunde Interventionsradiologie
2014 Fachkunde Laserschutz
2005 Fachkunde Strahlenschutz
2005 Zusatzbezeichnung Notfallmedizin
Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), auch Schaufensterkrankheit genannt, ist eine Durchblutungsstörung der Beine. Den meisten Durchblutungsstörungen liegt eine Gefäßveränderung zu Grunde. Sie ist dank der rasant fortschreitenden Entwicklung neuer Technologien heute viel besser behandelbar ist als noch vor einigen Jahren.
Schon seit vielen Jahren erfolgte die minimal-invasive, endovasculäre Katheter-basierte Behandlung der peripheren arteriellen Verschlusserkrankung in der Gefäßchirurgie des GPR Klinikums, oft als sogenannte Fräsatherektomie, bei der mit Hilfe von kleinen Fräsen die Gefäße größtenteils von Gefäßverkalkungen befreit wurden, ohne Einbringung von Stents.
Die Katheter basierte endovaskuläre Therapie bedeutet eine geringere Belastung der Patientinnen und Patienten und damit verbunden eine kürzere Verweildauer im Krankenhaus, begleitet von weniger Schmerzen und eingriffsassoziierten Folgen.
Als Weiterentwicklung der bisherigen minimalinvasiven Katheter-basierten Therapie, der Atherektomie, führt die Sektion für Gefäß- und Endovascularchirurgie unter der Leitung von Dr. med. Athanasios Liougkos am GPR Klinikum Rüsselsheim nun das Rotations-Atherektomiesystem ein. Das System kann sowohl an Gefäßen des Oberschenkels als auch an Gefäßen des Unterschenkels eingesetzt werden.
Ein wesentlicher Vorteil ist die Möglichkeit über kleinere Zugangswege in den Leisten arbeiten zu können und so noch risiko- und komplikationsärmer als zuvor behandeln zu können. Die verbesserte Technik ermöglicht eine langstreckige, schonende Gefäßbettpräparation, insbesondere auch der Unterschenkelschlagadern. Des Weiteren kann die Verschlussrate von Blutgefäßen bei Blutungen (peripheren Embolisationen) gesenkt werden.
Das Atherektomiesystem schneidet, erfasst und entfernt erkranktes Gewebe in einem Arbeitsschritt.
Mit dem neuen System wird ein Instrument über einen Führungsdraht über einen kleinen Zugang in der Leiste in das betroffene Gefäß an die erkrankte und verengte Lokalisation herangeführt. Die Verengung oder Verkalkung kann jetzt mittels eines an der Spitze rotierenden Frontabschneiders beseitigt oder zumindest erheblich reduziert werden. Das Verfahren eignet sich hervorragend als schonendes Verfahren zum Wiedereröffnen verengter oder verschlossener Blutgefäße. Dies ist insbesondere für diabetisch-erkrankte sowie für Nieren-erkrankte Patienten von großem Vorteil, da gerade diese oft zu langstreckigen Verkalkungen der Unterschenkelgefäße neigen“, erklärt Dr. Athanasios Liougkos
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